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SCHUFA-Auskunft für den Vermieter

Die SCHUFA-Auskunft gehört in fast jede Wohnungsbewerbung — aber es gibt zwei völlig verschiedene Dokumente, die beide „SCHUFA-Auskunft” heißen. Eines davon ist kostenlos und gehört niemals in fremde Hände. Das andere kostet Geld und ist genau dafür gemacht, an Vermieter zu gehen.

Die zwei Dokumente im Vergleich

1. Die Datenkopie nach Art. 15 DSGVO (kostenlos): Jeder hat das Recht, von der SCHUFA kostenlos eine Kopie aller gespeicherten Daten zu bekommen. Dieses Dokument ist für dich gedacht — damit du prüfen kannst, ob die Einträge stimmen. Es enthält alles: deine Konten, Kreditverträge, Handyverträge, frühere Anfragen und Score-Werte gegenüber einzelnen Branchen.

2. Der SCHUFA-BonitätsCheck (29,95 €): Das ist der offizielle Bonitätsnachweis für Dritte. Er bestätigt nur, ob Negativmerkmale vorliegen — ohne deine Kontoverbindungen, Verträge und Detaildaten. Er ist fälschungssicher (mit Prüfmerkmalen) und genau das Dokument, das Vermieter sehen wollen.

Warum du die Datenkopie niemals verschicken solltest

Die kostenlose Datenkopie legt dein komplettes Finanzleben offen — weit mehr, als ein Vermieter wissen darf oder muss. Die SCHUFA selbst rät davon ab, sie an Dritte weiterzugeben. Wer sie trotzdem verschickt, gibt Bankverbindungen, Kreditsummen und Vertragshistorien aus der Hand, die mit der Frage „kann diese Person die Miete zahlen?” nichts zu tun haben.

Der Vermieter braucht nur eine Antwort: keine Negativmerkmale. Genau die liefert der BonitätsCheck — mehr nicht. Das ist kein Nachteil, sondern der Punkt.

Neu seit März 2026: dein Score ist jederzeit kostenlos einsehbar

Seit dem 17. März 2026 kannst du deinen SCHUFA-Score jederzeit kostenfrei einsehen — mit dem neuen Punktesystem von 100 bis 999 (vorher ein Prozentwert). Das ersetzt aber nicht den BonitätsCheck: Für die Bewerbungsmappe zählt weiterhin das offizielle Nachweisdokument, nicht ein Screenshot aus der App.

Wann die SCHUFA in die Mappe gehört

In entspannten Märkten reicht es, den Nachweis auf Nachfrage nachzureichen — rechtlich verlangen darf ihn der Vermieter erst, wenn es konkret wird. In umkämpften Städten entscheidet aber die vollständige Mappe: Wer den BonitätsCheck direkt als Anhang mitliefert, erspart dem Vermieter einen Schritt — und rückt in der Auswahl nach vorn.

Leg den BonitätsCheck einfach als Anhang in deine Mappe: Mappenform bündelt Deckblatt, Anschreiben, Selbstauskunft und deine Nachweise zu einem PDF mit Trennblättern.

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Kostenlos · ohne Account · deine Daten bleiben im Browser

FAQ

Häufige Fragen

Reicht die kostenlose SCHUFA-Auskunft für die Wohnungsbewerbung?
Formal ja, praktisch nein: Die kostenlose Datenkopie (Art. 15 DSGVO) enthält dein komplettes Finanzleben und ist nicht als Nachweis für Dritte gedacht. Für die Bewerbung nimmst du den BonitätsCheck (29,95 €) — er zeigt nur, dass keine Negativmerkmale vorliegen.
Wie alt darf die SCHUFA-Auskunft sein?
Eine feste Regel gibt es nicht — die meisten Vermieter akzeptieren Auskünfte, die nicht älter als drei Monate sind. Wer länger sucht, sollte den Nachweis rechtzeitig erneuern.
Darf der Vermieter die SCHUFA schon vor der Besichtigung verlangen?
Nein. Bonitätsnachweise darf er erst anfordern, wenn ein Mietverhältnis konkret in Aussicht steht — also nach der Besichtigung, wenn du in der engeren Auswahl bist. Freiwillig mitliefern darfst du ihn natürlich trotzdem.
Landet die SCHUFA-Auskunft bei Mappenform auf einem Server?
Nein. Du lädst dein PDF im Browser hoch, und die Mappe wird auf deinem Gerät zusammengebaut. Deine Nachweise verlassen deinen Browser nicht.